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Live: LITTLE AXE (USA)

Donnerstag 01.06.2006

Sensation! Als «Sugarhill Gang House Band» schrieben sie Musikgeschichte, spielten bei Madonna, James Brown, George Clinton, Africa Bambaata & Living

musica: BLUES/ DUB/ELECTRONIC/ ROCK band:

SKIP McDONALD - guitar / vocals

DOUG WIMBISH - bass/ laptop /

KEITH LeBLANC - drums/ laptop

Abendkasse: CHF 30.- / Vorverkauf: CHF 28.-, Roxy Records Basel, +41 61 261 91 90

Online-Sounds:

mp3: «Never Turn Back» von der CD «The Wolf That House Built», 1994 (2 min, 2 MB)
mp3: «Hear My Cry» von der CD «The Wolf That House Built», 1994 (2 min, 2 MB)
mp3: als «Tackhead»: «Class Rock», 1990 (2 min, 2 MB)
mp3: als «Sugarhill Gang»: «Rappers Delight», 1979 !! (2 min, 2 MB)

Link: www.realworldrecords.com/littleaxe (ganze CD Champagne & Grits)
Link: via www.amazon.com

In den Hauptrollen: Skip McDonald, Doug Wimbish und Keith LeBlanc. Die drei haben schon eine Menge hinter sich, auch gemeinsam, sie bildeten die Hausband des wegweisenden Raplabels Sugar Hill und lieferten somit das tönende Rückgrat für Produktionen von Grandmaster Flash, Africa Bambaataa und den Force M.D.'s, auch für den ersten Mainstream-Rap, "Rapper's Delight".

Auch die Einzeldarbietungen können sich sehen lassen, so gab Doug Wimbish ein längeres Gastspiel bei Living Colour und ist auf Alben des Brasilianers Lenine und des Tunesiers Dhafer Youssef zu hören; Skip McDonald arbeitete als Sessiongitarrist für James Brown und George Clinton, und auch bei Living Colour hat er sich in die Annalen eingeschrieben.

Das Aufeinandertreffen mit On-U Sound-Meistermixer Adrian Sherwood Anfang der 1990er bringt das Trio auf neue Pfade. Sherwood überzeugt sie, nach London überzusiedeln, wo sie den Namen Tackhead erhalten und an zahlreichen Remix-Produktionen beteiligt sind.

Schließlich, 1995, erscheint das erste Album unter dem Namen Little Axe und der Mission, Blues für das 21. Jahrhundert zu spielen. Die Pfade eines 12-taktigen Schemas werden verlassen, schließlich waren Hiphop, Dub, Reggae, Ambient und Techno-Funk ihre bisherigen Baustellen. So geht es darum, das gute alte Blues-Feeling in die Gegenwart zu transportieren, mit all den technischen Finessen eines modernen Studios.

Allerdings werden schöne Momente aus klassischen Aufnahmen als Samples eingebaut. Wie erdig das klingen kann, beweisen sie auch 2004 mit ihrem Album "Champagne and Grits". Doch wie genau sie dieses Feeling hinbekommen, wird wohl ihr Geheimnis bleiben.  

  Discographie: The Wolf That House Built (Wired, 1995) Slow Fuse (Wired, 1996) Hard Grind (On-U Sound, 2002) Champagne and Grits (RealWorld, 2004)

flyer
Download: mediendossierlittleaxe2.doc
Link: realworldrecords.com/littleaxe
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