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Abfallranger: Sauberes nt/Areal

Montag 15.09.2008

Mit eigener Putzmaschine sorgt seit Angang Juni 08 ein Abfallranger für Sauberkeit auf dem nt/Areal.

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Abfallranger: Sauberes nt/Area

Medienmitteilung der Vereine V.i.P und k.e.i.m Montag, 15. September 2008 12.00h

Mit eigener Putzmaschine sorgt seit Angang Juni ein Abfallranger für Sauberkeit auf dem nt/Areal.
Initiiert und konzipiert wurde das Pilotprojekt von den Zwischennutzungsvereinen V.i.P. und k.e.i.m.;
finanziell getragen wird es von allen wichtigen Akteuren auf der Erlenmatt.
Der Erfolg der ersten drei Monate ist deutlich sicht- und spürbar.

Obschon in Privateigentum, wandelte sich das DB-Güterbahnhofareal in den letzten Jahren durch
gewerbliche und (sozio-)kulturelle Aktivitäten zu einem öffentlichen Raum. Abfall und Deponien
waren auf dem Areal schon immer ein Problem. Littering und Scherben sind die unvermeidlichen
Folgen des öffentlichen Charakters der Erlenmatt. Zwar sind die Zwischennutzer mit „Arealputzeten“
dem Problem schon früher zu Leibe gerückt, doch die massive Zunahme der Verschmutzung
erforderte andere Massnahmen. Weil die Stadtreinigung lediglich für die Reinigung der Wegverbindung
in die Langen Erlen zuständig ist, haben die beiden Vereine V.i.P. und k.e.i.m. ein Pilotprojekt
initiiert und konzipiert.

Nur gemeinsam funktioniert’s
Die Gesamtkosten für das Pilotprojekt (Dauer 1 Jahr) belaufen sich auf CHF 77’500.-.
Das Konzept sieht eine regelmässige, gezielte Reinigung der wichtigsten Wege und Flächen vor.
Die folgenden Akteure sind an der Sauberkeit des Areals interessiert und leisten finanzielle Beiträge:
Baudepartement Basel-Stadt (15‘000 CHF), Grundeigentümerin Vivico GmbH (20‘000 CHF),
Messe Schweiz (7'500 CHF), Publica und Marazzi (5‘000 CHF)
sowie die Vereine V.i.P (20‘000 CHF) und k.e.i.m (10‘000 CHF).

Ein Mann für alle (Ab)fälle
Die Umsetzung des Konzeptes erfolgt durch den Verein V.i.P. Seit Juni 2008 engagiert sich
der Abfallranger mit einem 50%-Pensum für die Sauberkeit auf dem Areal. Gereinigt werden
nur die quasi öffentlichen Bereiche, denn für die Reinigung der direkt zu den Betrieben gehörenden
Flächen sind diese weiterhin selber zuständig. Zur Erleichterung arbeitet der Abfallranger mit einer
Strassenkehrmaschine sowie weiterem Wischmaterial und Containern. All dieses Material hat
das Baudepartement Basel-Stadt dem Verein V.i.P. kostenlos zur Verfügung gestellt.
Es ist eine Person im Einsatz, die das Areal kennt und somit einen persönlichen Bezug hat.
Dies verstärkt die Übersicht und erhöht das Verantwortlichkeitsgefühl. Gleichzeitig ist der
Abfallranger für die Arealnutzerinnen erkennbar und erhöht dadurch die soziale Verbindlichkeit vor Ort.

Spürbarer Erfolg
Nach den ersten drei Monaten ist der Erfolg sicht- und spürbar: Kinder spielen barfuss,
Velos verkehren pannenfrei und auch die optischen Störungen durch deponierte Möbelgarnituren
oder Hauskehricht sind verschwunden. Hilfreich ist auch die Zusammenarbeit mit dem sogenannten
Mittler im öffentlichen Raum des Sanitätsdepartements und dem „Spritzenvespi“
der Suchthilfe Regio Basel, welche sich um die Kundschaft des benachbarten Gassenzimmers
kümmern. Zudem hat eine Passantenbefragung bei 30 Personen gezeigt, dass das Pilotprojekt
positiv wahrgenommen wird.

Verantwortung und Effizienz
Die Startphase dokumentiert eindrücklich sowohl die Wirksamkeit und Effizienz des
partnerschaftlichen Vorgehens als auch das grosse Verantwortungsbewusstsein der
Zwischennutzer für den von ihnen bespielten Stadtraum.

Kontakte für Rückfragen:

Andrea Blattner
Geschäftsleiterin Verein V.i.P.
Tel. 061 683 36 70

Isabelle Rihm
stv. Informationsbeauftragte Baudepartement BS
Tel. 061 267 44 19

flyer
Download: mm_abfallranger_sauberes_nt_areal.pdf
Link:
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