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k.e.i.m. verschwindet - Erlkönig bleibt

Donnerstag 19.02.2009

Medienorientierung: Am 31. März endet der Vertrag des Vereins k.e.i.m. für das nt/areal. Der Erlkönig kann noch zwei Saisons bleiben.

In den letzten Wochen haben sich die Gerüchte über die ungewisse Zukunft der Zwischennutzung nt/Areal auf dem DB-Güterbahnhofareal in Basel gehäuft. Diverse individuelle Medienanfragen haben wir vertrösten müssen. Es freut uns, dass wir nun allen Spekulationen ein Ende setzen können.

Heute hat der Verein k.e.i.m. und die Betreiber des Erlkönigs zu einer Medienorientierung eingeladen und über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des nt/Areals aktuell und umfassend informiert.

Pressetext

«Zwischennutzung nt/Areal Basel am Scheideweg»


Am 31. März endet der Zwischennutzungsvertrag des Vereins k.e.i.m. für das nt/areal. Auch wenn die Fahreinheit GmbH den Erlkönig noch zwei Saisons weiterführen kann, liegt die Verantwortung zur quali¬tativen Entwicklung dieser Flächen nun allein bei Kanton und Vivico.

Erfolgreiches Engagement
Nach zweijähriger Vorbereitung entwickelte der Verein k.e.i.m. ab Sommer 2000 Zwischennutzungen auf dem ehemaligen DB-Güter¬bahnhofareal und führte den ehemals unbekannten Standort hin zu einem der bekanntesten städtischen Freiräume in Basel. Das nt/Areal gehört inzwischen zu den bedeutendsten Zwischennutzungsprojekten Europas. Nach neun Jahren Präsenz endet der Vertrag mit der Vivico per 31. März. Weil der Kanton und die Vivico für die zukünftige Nutzungsentwicklung auf eine weitere Zusammenarbeit mit k.e.i.m. verzichten, liegt die Verantwortung zur Sicherung einer lebendigen Entwicklung des Areals in den Händen des Kantons. Und um die Zwischennutzungen entlang dem Riehenring (Trendsport, Sonntags¬markt, Quartierlabor u.a.m.) kümmert sich weiterhin der Verein V.i.P. und wird diese auch weiterentwickeln.

Noch zwei Saisons für Erlkönig
Neuer Eigentümer des Restaurants Erlkönig und der umgebenden Freiflächen ist der Kanton; er plant, die ehemalige Kantine im 2011 vollständig zu sanieren und dann die Verpachtung als Parkrestaurant öffentlich auszuschreiben. In der Zwischenzeit werden die jetzigen Betreiber, die Fahreinheit GmbH, weiterhin den Erlkönig mieten und den Kanton darin unterstützen, dass die bis jetzt erreichten städtischen Qualitäten nicht in Vergessenheit geraten. Um weitere Zwischennutzungen in der Wagenmeisterei bis zu deren Abbruch wird sich die Vivico selber kümmern.

Verzicht und Neuausrichtung
Das ursprüngliche Ziel, den Standort mit Zwischennutzungen zu beleben und aufzuwerten, ist erreicht. Getreu dem Prinzip «nt = non territorial» zieht sich der Verein k.e.i.m. zurück, denn unter den gegebenen Bedingungen der Erlenmatt-Entwicklung sieht der Verein k.e.i.m. keine weitere Perspektive mehr, seine handlungsorientierte Entwicklungsarbeit auf dem Areal weiterzuführen. Wenn aber nt/Areal durch Erlenmatt ersetzt werden soll, so müssen schon bald überzeugende Alternativen geschaffen werden. k.e.i.m. richtet seinen Fokus nun auf die Entwicklung neuer städtischer Räume von ähnlicher Bedeutung, konzentriert sich aber ausschliesslich auf die Initiierung und die ersten Umsetzungsschritte, wobei er selber kein neues Projekt aufbauen wird. Es muss spannend bleiben in Basel!

Vollständige Presseunterlagen siehe Link.

Download: pressetext_190209.pdf
Link:
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