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GLEISKINO zeigt: Hinter den sieben Gleisen

Donnerstag 10.07.2003

Regie: Kurt Früh. 1959

Heiter-romantisches Märchen um drei sympathische Clochards hinter dem Zürcher Hauptbahnhof, die in der Hilfe für ein Mädchen, das von einem verwöhnten Filou vom Zürichberg verführt wurde und ein Kind zur Welt bringt, ihre menschlichen Qualitäten zeigen. Nach dem Misserfolg (kommerziell wie künstlerisch) von 'Café Odeon' konnte sich die Produktionsfirma Gloriafilm keinen weiteren Flop mehr leisten und setzte deshalb auf ein Projekt mit dem Charakter eines halbmusikalischen Märchens. Entstanden ist der bis heute wohl populärste Schweizer Film, der allein in Zürich eine halbe Million Eintritte verzeichnete. Das Dekor ist sehr atmosphärisch und der Zürcher Rangierbahnhof mit seinen Dampflokomotiven, den Lagerhallen und den verfallenen Baracken charmant in Szene gesetzt. Die romantischen und unangepassten (zuweilen fast anarchischen) Pennbrüder werden mit viel Humor, Zärtlichkeit und Ironie gezeichnet und sind die tragenden Elemente in einem - für den helvetischen Film - neuartigen, wohltuend auflockernden Komödienstil.  

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