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Frischer Wind auf dem nt/Areal

Donnerstag 06.05.2004

Mit Investitionen von über 30‘000 Franken aus eigenen Mitteln hat der Verein k.e.i.m. für die Zwischennutzung nt/Areal weitere Schritte unternommen, d

Erlkönigs Tafelrunden in Ruhe geniessen Wer den voll besetzten Speisesaal des Restaurants Erlkönig schon akustisch erlebt hat, der weiss, wie schwierig es sein kann, die inzwischen traditionsreiche Küche der Erlkönige auch wirklich zu geniessen. In den vergangenen letzten zwei Wochen hat der Verein eine von Akustikspezialisten empfohlene Schalldämmdecke einbauen lassen. Der Effekt ist frappant - und die Schönheit des Raums hat kein bisschen gelitten. Ab sofort kann man sich im frisch renovierten Speisesaal selbst davon überzeugen und beim Essen auch ein anregendes Gespräch geniessen.

Neue Impulse von oben Neu konnte der Verein keim von der Grundeigentümerin, der Vivico Real Estate GmbH (Frankfurt), per 1.4. die beiden über dem Restaurant liegenden Stockwerke dazumieten und moderiert nun die Aktivitäten des ganzen Hauses. Zu den eigenen Büros kommen nun auch neue Menschen aufs nt/Areal und ergänzen unsere eigenen Aktivitäten um die Bereiche Grafik, PR, Video, Fotografie, Kunstvermittlung und Eventorganisation. Der Ort wird durch die Anwesenheit unserer neuen Mieter endlich auch tagsüber belebt und dürfte auch den Aktivitäten des Vereins neue Impulse verleihen.

Einen Raum im 1. Obergeschoss hat der Erlkönig übernommen und auf gut 50m2 ein «Sääli» eingerichtet. Dies dient nicht nur als Separée für private, geschäftliche oder bildungsbezogene Sonderanlässe (Motto: man kann mich mieten!), sondern auch als Rückzugsmöglichkeit bei lauten Veranstaltungen in der Lounge. Eingerichtet ist der Raum in der bekannten Erlkönig-Qualität, sodass Dominik Bissegger und Jeanny Messerli zusammen mit ihrem Team nach Vorliegen der Baubewilligung auch dort eine vielseitiges und lebendiges Ambiente anbieten können.

Wagenmeisterei auf neuen Pfaden Erlkönig und Lounge stehen für eine stabile Kontinuität der Zwischennutzung, die breite Öffentlichkeit identifiziert mit Ihnen - leider einseitig - das Projekt nt/Areal. Seit Projektbeginn im Juni 2000 nutzten wir aber auch das Wagenmeistergebäude, sei es als Büro, sei es als Labor für kulturelle Experimente. Die kuratorische Tätigkeit der Künstlerguppen Marzipan und Eclipse, die als Gastgeber/innen Künstler und Künstlerinnen für beschränkte Zeit zum Wohnen, Arbeiten und Präsentieren einladen konnten, haben die Wagenmeisterei in einschlägigen Kreisen weit über Basel hinaus als bedeutsamen Kunstraum für freies Kunstschaffen gemacht und die Einzigartigkeit solcher Angebote betont.

Seit dem 1. Mai hat nun Ibrahim Ismail, bekannt für seine hervorragenden Beziehungen in der Konzertszene und seinen Barwagen auf dem Kasernenareal die Wagenmeisterei übernommen und wird mit dauernder Präsenz auf dem Areal das zweite feste Standbein von nt/Areal darstellen. ( http://www.wagenmeister.ch )

Neue Räume im Visier Mit der Entscheidung die Wagenmeisterei nun in feste Hände zu geben, gibt der Verein k.e.i.m. dieses Gebäude als offen und flexibel genutzten Kulturraum zwar auf, arbeitet jedoch schon fest daran, mit ähnlichen Methoden in neuen Räumlichkeiten zu experimentieren und diese nach dem erfolgreich angewandten Prinzip «Aufschneiden, Entdecken, Transformieren» der Öffentlichkeit neue Stadträume zu erschließen. Im Visier steht die Lüftungszentrale der benachbarten Horburgrampe, wo die seit Jahren leerstehenden Flächen für neue städtische Experimente genutzt werden sollen. Der Verein hat der Regierung angeboten, sich diesen Räumlichkeiten anzunehmen und hier einen neuen und einzigartigen Kunst- und Kulturraum zu entwickeln.

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