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Liveclub: GUZ & die Averells & combineharvester

Donnerstag 22.05.2003

GUZ: sieht gut aus und ist mit den Averells unterwegs sowie Sänger der Aeronauten

GUZ & DIE AVERELLS & Combineharvester Combineharvester : die lieder erzählen vorwiegend geschichten aus den dunklen ecken des lebens. wo sich vielleicht aber doch ab und zu ein lichtstrahl verirrt. die geschichten, werden von gitarren, drummachines und sampler untermalt. manchmal ruhig und sinnlich, manchmal auch nicht. teilweise ist live auch ein "richtiges" schlagzeug dabei, gespielt von christian specker. sommer 2001 schloss sich combineharvester eine woche lang ins studio ein und nahm ein paar lieder auf. So entstand die cd combineharvester-retrospection, veröffentlicht auf dem hauseigenen label a tree in a field records. GUZ & DIE AVERELLS Olifr M. Guz geht zu seinem neuen Album "Geheime Weltregierung" (elbtonal) mit seiner Band, den AVERELLS auf Tour: GUZ Information Musik ist ein schönes Hobby, doch sollte man erstmal eine richtige Ausbildung machen, danach kann man immer noch weitersehen. Gesagt, getan: Nach der obligatorischen Schulzeit, besuchte GUZ 1 Jahr die Kunstgewerbeschule St. Gallen und schloss dort mit einem Notenschnitt von 4,8 ab. Eine Bildhauerlehre beendete er vorzeitig. Nach diverser Tätigkeit bei Post, Malergeschäft, Ofenbau und Fliesenlegerei, absolvierte GUZ eine Lehre als Schildermaler, Abschlussnote 4,9. (in der Schweiz 6-1, in Deutschland andersrum 1-6) Olifr M. GUZ (*1967, sieht gut aus) trat alleine auf, heute mit den Averells als Begleitknechte, ist Sänger der Aeronauten, war früher auch in 4 anderen Bands, spielt 5 verschiedene Instrumente, hat 7 LPs ,11 Cds, 12 Kassetten, 15 Singles und ca. 40 Samplerbeiträge veröffentlicht, als Toningenieur 94 Produktionen gefahren, ein Gesamtwerk von schätzungsweise 120 Stunden aufgenommen, etwa 530 Stücke komponiert, an 656 Auftritten sein Handwerk gelernt, eine Gagensteigerung von 1480% erreicht, umgerechnet 6 000 US-Dollar in Equipment investiert, ca. 49 000 Kilometer wegen Musik zurückgelegt, ist auf ungefähr 87 000 Tonträgern zu hören, trat vor insgesamt 172 000 Leuten auf, gab unzählige Interviews, die in einer Gesamtauflage von ganz genau 1 740 026 Exemplaren erschienen. GUZ ist trotzdem immer noch knallunbekannt und arm. Am Radio hört GUZ am liebsten trockene Informationssendungen. Am Fernsehen interessiert ihn nichts, ausser teuren Hollywood-Reissern. Im Bandbus liest er gern Bücher übler Weltverschwörungstheoretiker und Ufologen, die er sich aus dem Internet heruntergeladen hat. Zwischendurch spielt er Karten. Der sensible Knödelbaron ist entschiedenermassen das Knie von der Biene. Er tritt nackt auf, mit einem alten Schinken eingerieben, gewisserweise wenigstens. Während alle in der Band mit ihren Instrumenten spielen, schwadroniert GUZ in seinen Texten über Gott und die Welt, meistens singt er allerdings über Probleme anderer Leute, selber hat er keine. Dazu tigert er auf der Bühne hin und her. Die Musik dazu rüttelt quasi den Laden. Seine erste selbst gekaufte Platte hiess "Please Please Me" (Beatles), die zweite war "Mittagspause live in Wuppertal", die dritte war von Chuck Berry und die vierte von Stereolab. Die andern waren geklaut. Am besten sind allerdings jene von den Milkshakes, doch dafür interessiert sich kein Mensch, deshalb sagen wir mal es wäre Beck, Bob Dylan, Johnny Cash, Velvet Underground, oder sonst etwas das alle mögen. Dem Schubladendenken ist GUZ ausgesprochen zugeneigt und so bezeichnet er seine Musik selbst als "Pop". Es gibt jedoch Leute die das anders sehen und etwas von Blues und Rock and Roll erzählen. Hauptsache ist allerdings, dass immer hübsch kräftig die Klamotten zusammenzuhauen werden, wenn Boogie Woogie in die Stadt kommt. Das wichtigste ist das Geld. Her damit! Get down! Alle Menschen sind hiermit aufgerufen, mehr von seinen Platten und CDs zu kaufen und an seinen Auftritten in grösserer Zahl zu erscheinen. Sollte das nicht geschehen, kann GUZ auch ganz schön unangenehm werden. GUZ versteht in keinerlei Hinsicht irgendwelchen Spass. Rezillo Namruam Olifr M. Guz, kennen wir schon, singt die ganze Zeit und spielt Gitarre. David Langhard: Spielt ebenfalls Gitarre, ebenfalls Studiobetreiber und tritt als ADMIRAL JAMES T. ebenfalls alleine oder mit Band auf. Veröffentlicht unter verschiedenen Namen mindestens jede halbe Stunde eine neue CD. Bice Aeberli: Spielt den Bass und singt öfters, früher tat sie dies bei BABY JAIL und den WATUSSIS. Hat kein eigenes Studio aber jetzt endlich den Führerschein. Andrew Wolfensberger: spielt alle möglichen Orgeln, Keyboarde und Klaviere bei TRANSMARTHA und den beinahe weltberühmten ASTORIA UNDERGROUND. Aad Hollander: Spielte Schlagzeug bei fast jeder Band in Holland und später bei fast jeder Band in der Schweiz vor allem aber bei ZOWISO, THE EX, MORZELPRONK, THE HAPPYSAD, HILLLBILLY MOON EXPLOSION und dem AAD HOLLANDER TRIO FROM HELL. War in Europa nirgends nicht auf Tour. Zusammen mit dem Sänger Boni Koller, tarnen sich die AVERELLS zuweilen auch als ZLOTY MACHINE, wenn David singt, nennen sie sich BELL GARDEN FOUR. Entgegen dem Rat ihrer armen Eltern haben diese jungen Leute also nichts als Musik im Kopf, man fragt sich, ob das gut gehen kann.

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