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V.i.P Portrait

Wir sind keine sehr wichtigen Personen sondern interessiert an wichtigen Entwicklungen im Quartier

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V.i.P PORTRAIT

1. Ausgangslage
Das Projekt der Zwischennutzung von Freiflächen auf dem
Erlenmattgelände entstand im Rahmen der Arbeitsgruppe
Zwischennutzung (Federführung Bauinspektorat) in der
Projektorganisation Erlenmatt. Die Freifläche entlang dem
Riehenring reicht vom Musicaltheater bis zum Wiesekreisel
und wird von der Eigentümerin Vivico mietfrei
zur Verfügung gestellt. Das Projekt ist vom Bauinspektorat seit
Mai 2004 baurechtlich genehmigt. Aufgrund des Referendums
gegen den Überbauungsplan Erlenmatt wurde aber die
Umsetzung und Subventionierung der Zwischennutzungsprojekte
hinausgezögert.

2. Trägerschaft

Bei der Vereinigung interessierter Personen (ViP) handelt es sich
um einen Zusammenschluss von Vereinen, AnwohnerInnen und
Unternehmen (ca. 70, Stand Febr. 2005), die an einer lebendigen Entwicklung
des ehemaligen DB-Güterbahnhofareals interessiert sind, insbesondere
an der Erschliess-ung von dringend notwendigen Freiflächen für das
Kleinbasel. Die Aktivitäten von ViP werden sowohl vom Baudepartement
als auch von der Eigentümerin Vivico begrüsst und indirekt unterstützt.

3. Ziele ViP
Ziel der Zwischennutzung durch ViP ist es, die Freifläche für die
Bevölkerung zu öffnen, und aufzuwerten um die Erlenmatt schon
frühzeitig an die bestehenden Quartiere anzubinden. Das aufgrund
der Nutzung der Güterumschlaghalle durch die Baselworld entstandene
„soziale Vakuum“ während 50 Wochen im Jahr soll (vorwiegend
in den milderen Jahreszeiten) mit städtischem Leben gefüllt werden.
Anstelle von polizeilicher Kontrolle soll an diesem sensiblen Standort
die soziale Kontrolle treten.

4. Organisation
Als Zusammenschluss verschiedener Vereine, Unternehmen und
Einzelpersonen bildet ViP eine Dachorganisation für die
Zwischennutzung von Freiflächen auf dem Areal. Der Verein übernimmt
die übergeordnete Aufgabe der Koordination, Moderation und Animation
von Projekten auf den Freiflächen. Die einzelnen Projektträger (Vereine)
haben für die Finanzierung der Projekte selbst zu sorgen. Die Leistung des
Vereins besteht vor allem darin, die nötigen Voraussetzungen zu schaffen,
dass die Projekte überhaupt realisiert werden können, und die einzelnen
Projektträger betrieblich zu koordinieren.

5. Finanzen
Der Verein ViP finanziert sich im Wesentlichen selbst durch die
Bewirtschaftung von Parkplätzen (Anwohnerparking, Musical Theater Parking),
Vermietungen und dem Sonntagsmarkt.
. Diese Einnahmequelle konnte
aufgrund der allseits positiven Resonanz auf das Projekt mit
Eigentümerin und Kanton ausgehandelt werden. Mit den Einnahmen
finanziert der Verein ein Büro auf dem Areal, die Anstellung einer
Geschäftsleitung und den Unterhalt der Flächen die nicht von einem
Verein bespielt werden.
Dank diesem Finanzierungsmodell und der unzähligen ehrenamtlich
geleisteten Arbeitsstunden des Vorstandes ist es für den Verein ViP
möglich in beschränktem Rahmen seine Aufgaben zu erfüllen. Um aber
längerfristig und nachhaltig für die bestehenden und das neu entstehende
Quartier arbeiten zu können, sind zusätzliche Mittel in Form von Subventionen
und Sponsorengeldern nötig.

6. Projekte
Um die Ziele von ViP zu erreichen wurden bis jetzt folgende Projekte realisiert

  • Kinderprojekt allwäg
  • Anwohnerparking / Musicalparking
  • Sonntagsmarkt
  • Eine direkte Fussgängerverbindung von der Brombacherstrasse in die Langen-Erlen
  • Boulderwand
  • Dirtjumpstrecke
  • Skaterbowl
  • Boulesbahn
  • Basketballkörbe
  • Quartierlabor
  • Fahrzeugpark
  • Kooperationsprojekt Saubere Erlenmatt


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